Rückblick 2018 – 1. Quartal

Mobiler Büchertisch am Montag, 8. Januar 2018 von 11.00 bis 12.00 Uhr im Hillebrandhof

Am ersten Montag im Monat, dieses Mal am 8. Januar, findet der Mobile Büchertisch im Hillebrandhof – Haus der Senioren statt. Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr, also genau bevor das Essen serviert wird, steht der kleine Ableger der Bibliothek vor dem Verwaltungsbüro für Sie bereit. Dort finden Sie immer variierend ca. 150 Medien (Bücher, CDs, Hörbücher, Gesellschaftsspiele, gerne auch Noten), die Sie mit Ihrem Bibliotheksausweis zu den gewohnten Fristen entleihen und zurückbringen können.

Bilderbuchkino am Dienstag, 9. Januar 2018,
gezeigt wurde „Oskar und der sehr hungrige Drache“ von Ute Krause

Nach einem langen, tiefen Schlaf ist der Drache erwacht. Und nun hat er Hunger, einen Riesenhunger. Wie dumm, dass ihm die Dorfbewohner nur den kleinen Jungen Oskar geschickt haben. Der ist ja nicht einmal eine Zwischenmahlzeit! Doch dafür kann Oskar kochen. Sogar so wunderbar, dass der Drache ihn eigentlich viel zu schade zum Fressen findet. ?

Bilderbuchkino am Donnerstag, 18. Januar 2018,
gezeigt wurde „Der schaurige Schusch“ von Charlotte Habersack

Er ist noch gar nicht eingezogen – und trotzdem sind sich alle Tiere einig: So einer wie der Schusch gehört nicht hierher! Riesig groß, muffig und zottelig soll der sein. Und außerdem küsst er wie ein Wilder! Zu seiner Einweihungsparty traut sich nur der Party-Hase – aber wieso taucht er stundenlang nicht wieder auf? Was hat der schaurige Schusch bloß mit ihm angestellt? Ein witziges Bilderbuch über Fremdsein und Mut.“

Vortrag mit Dr. Ronen Steinke „Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin“ am Freitag 26. Januar, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15, in der Blackbox

©_Peter von Felbert

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25.000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den „Gerechten unter den Völkern“ ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin und blieb den ganzen Krieg über in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen: So rettete er die Jüdin Anna Boros.
Dieses Buch wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war. Einige Araber in Deutschland stellten sich in den Dienst des NS-Regimes, aber eine nicht unbedeutende Gruppe – und von ihr handelt diese Geschichte – bildete einen Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror.
Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses.

Eine Kooperation von vhs und Gemeindebibliothek.

13. Ismaninger Literaturgespräch am Dienstag, 30. Januar um 20.00 Uhr im Lesecafé der Bibliothek

Frau Johanna Hagn (SPD Gemeinde-/Kreisrätin), Frau Marina Matijevic (stellvertretende Bibliotheksleitung), Herr Christian Mörtel (Leiter der Gemeindebibliothek) und Herr Carsten Reinberg (Leiter der Musikschule Ismaning) stellten ihre literarischen Entdeckungen des Jahres vor. Besprochen wurden Neuerscheinungen, ältere und auch weniger bekannte Romane und Sachbücher. All diesen Büchern ist gemeinsam, dass sie für die Vorstellenden ein besonderes Leseerlebnis waren. Ehrengäste des 13. Ismaninger Literaturgesprächs waren die neuen Schuldirektoren Herr Ambrosi (Johann-Andreas-Schmeller-Realschule Ismaning) und Herr Martini (Gymnasium Ismaning).

An diesem Abend stand der lebhafte Austausch über die Bücher im Vordergrund und keine lehrbuchartige Literaturvermittlung.

Vortrag mit Dr. Juliane Diller „Als ich vom Himmel fiel – Mein neu geschenktes Leben“ am Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15, in der Blackbox

© privat

Mit 17 Jahren überlebte Juliane Diller (geb. Koepcke) einen Flugzeugabsturz in den peruanischen Regenwald. Elf Tage dauerte es, bis sie, ganz auf sich gestellt, aus dem Dschungel herausfand. „Heute bin ich 56. Ein gutes Alter, um sich zu erinnern. Ein guter Zeitpunkt, um sich alten, nie verheilten Wunden zu stellen und die Erinnerungen, die nach all den Jahren genauso frisch und lebendig sind, mit anderen Menschen zu teilen. Der Absturz, den ich als Einzige überlebte, hat mein weiteres Leben geprägt, ihm eine neue Richtung gewiesen und mich dahin geführt, wo ich heute bin. Damals waren die Zeitungen in aller Welt voll mit meiner Geschichte. Darunter waren aber auch viele Halbwahrheiten und Berichte, die mit den tatsächlichen Begebenheiten wenig zu tun hatten. Sie sorgten dafür, dass mich auch heute noch ständig Menschen auf den Absturz ansprechen. Jeder scheint meine Geschichte zu kennen, und doch hat kaum jemand eine echte Vorstellung davon, was damals wirklich geschah.“

Eine Kooperation von vhs und Gemeindebibliothek.
Gebühr: 7,- €, mit Vortragskarte frei

Die Lesebühne „Dichter ran ans Wort“ am Freitag 02. Februar 2018, 20.00 Uhr in der Blackbox des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15

© Pierre_Jarawan

Die Lesebühne „Dichter ran ans Wort“ vereint poetische Wortklauberei, erlogene Geschichten, lyrische Wahrheiten und erlesenes Liedgut. Zu diesem Zweck empfangen die Autoren Meike Harms (bayerische Meisterin im Poetry Slam 2014) und Markus Berg (Preisträger „Ismaning dichtet“) im Februar die gefeierte Songwriterin Lilié, den jungen Stern am bayerischen Poetry-Slam-Himmel Julius Althoetmar und die erfolgreiche Autorin und Kolumnistin der SZ Nadja Schlüter.
Gemeinsam präsentieren sie Texte und Lieder zum Genießen, Schmunzeln, Nachdenken, Schenkelklopfen oder Weinen. Die abwechslungsreiche Literaturshow wirft Poesie vom Bühnenrand direkt ins Publikum. Dichter kommen Sie selten ran ans Wort.

Eine Kooperation von vhs und Gemeindebibliothek.
Gebühr: 6,- €

Mobiler Büchertisch am Montag, 5. Februar von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Hillebrandhof – Haus der Senioren

Am ersten Montag im Monat findet der Mobile Büchertisch im Hillebrandhof – Haus der Senioren statt. Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr, also genau bevor das Essen serviert wird, steht der kleine Ableger der Bücherei vor dem Verwaltungsbüro für Sie bereit. Dort finden Sie immer variierend ca. 150 Medien (Bücher, CDs, Hörbücher), die Sie mit Ihrem Büchereiausweis zu den gewohnten Fristen entleihen und zurückbringen können.

Senioren-Lesetreff am Dienstag, 6. Februar 2018 um 10.30 Uhr im Lesecafé der Bibiothek

Am Dienstag, den 6. Februar heißt es wieder: „Herzlich Willkommen zum Senioren-Lesetreff!“ Zwischen 10.30 und 11.30 Uhr nehmen wir uns Zeit, in gemütlicher Runde im Lesecafé der Gemeindebibliothek Romanauszügen, Gedichten oder Kurzgeschichten zu lauschen.

Bilderbuchkino „Post für den Tiger“ von Janosch für alle Kinder von 3 bis 8 Jahren am Dienstag, 6. Februar 2018 um 16.00 Uhr im Kleinen Saal des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle

Der kleine Tiger und sein Freund, der kleine Bär, entwickeln ein wunderbares Post-System. Per Briefpost, Luftpost und schließlich auch mit dem Telefon können sie sich nun miteinander austauschen. Das sorgt auch bei den anderen Tieren des Waldes für Begeisterung.

Vortrag mit Prof. Dr. Wolfgang Heckl „Vom Nutzen und den Risiken der Nanotechnologie“ am Dienstag 6. Februar, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15, in der Blackbox

©Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl

Prof. Dr. Wolfgang Heckl
Vom Nutzen und den Risiken der Nanotechnologie

Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Strukturen, die um das 10.000fache kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haares – das ist das Arbeitsgebiet der Nanowissenschaftler, deren typische Maßeinheit der Nanometer ist: ein millionstel Millimeter. Von der Nanowissenschaft verspricht man sich riesige Fortschritte im globalen Gesundheitswesen, nachhaltige Energie und neue Materialien. So revolutionär die Aussichten sind, so tiefgreifende gesellschaftliche Fragestellungen werden dabei aufgeworfen.

Fragen, auf die es keine richtigen oder falschen Antworten gibt. Nanoteilchen haben spezifische Stärken, bergen aber auch neue Risiken. So stehen in der Nanomedizin Visionen von winzigen Transportkapseln, die Medikamente zielgenau im Körper absetzen sollen, Fragen gegenüber, was mit den Nanopartikeln nach getaner Arbeit geschieht. Welche Möglichkeiten bieten die Nanowissenschaften zur Lösung der globalen Herausforderungen? Wo liegen die Grenzen und Beschränkungen dieses relativ neuen Forschungsgebiets? Und welche Hindernisse müssen überwunden werden, um es weiter zu entwickeln?
Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl ist Physiker und Generaldirektor des Deutschen Museums in München. Er berät darüber hinaus die Europäische Kommission sowie die Bundesregierung im Bereich Nanotechnologie. Für seine unterhaltsame Vermittlung schwieriger wissenschaftlicher Zusammenhänge erhielt er bereits mehrere Preise, darunter den René-Descartes-Preis der Europäischen Kommission.

Eine Kooperation der vhs im Norden des Landkreises München e. V. und der Gemeindebibliothek Ismaning.
Gebühr: 7,- €, mit Vortragskarte frei.

Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 war die Bibliothek geschlossen

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Bibliothek am Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 geschlossen ist. Die Medienrückgabeklappen bleiben aber geöffnet.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Bilderbuchkino am Donnerstag, 22. Februar 2018,
gezeigt wurde „Greta sucht das große Glück“ von Luise Holthausen

Glücklichsein ist gar nicht so schwer! Die Bärin Greta lebt im Wunderwald in einem schönen Häuschen. Sie putzt von morgens bis abends, denn sie liebt es, wenn alles sauber und ordentlich ist. Eigentlich hätte Greta allen Grund, glücklich zu sein. Aber das ist sie nicht. Höchste Zeit also, sich auf die Suche nach dem großen Glück zu machen. Leider ist Greta ein schwieriger Fall. Doch dann haben ihre Nachbarn eine tolle Idee – und Greta erlebt eine Riesenüberraschung!

75. Todestag der Geschwister Scholl. Vortrag von Prof. Dr. Miriam Gebhardt „Die Weiße Rose“ am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 19.30 Uhr in der Blackbox des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle

Die Weiße Rose ist eine der bekanntesten Widerstandsgruppen in der deutschen Geschichte, vor allem Sophie Scholl und Hans Scholl werden immer wieder als leuchtende Vorbilder genannt. Doch warum hatten gerade diese Geschwister und ihre Mitstreiter den Mut, sich gegen das nationalsozialistische Unrechtssystem aufzulehnen? Miriam Gebhardt sucht in den Biografien der Aktivisten die individuellen Voraussetzungen des Widerstands und fragt, welche Ressourcen aus Kindheit, Familie, Umfeld und Erfahrung sie gegen den übermächtigen Gruppendruck der „Volksgemeinschaft“ immunisierten. Ihr Buch erzählt eine neue Geschichte der Weißen Rose und zeigt, warum die Botschaft der Widerstandsgruppe heute, genau 75 Jahre nach ihren ersten Aktionen, immer noch wichtig ist.
Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt als außerplanmäßige Professorin Geschichte an der Universität Konstanz. Neben ihrer journalistischen Arbeit, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit und verschiedene Frauenzeitschriften, habilitierte sie sich mit einer Arbeit über „Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert“ (2009). Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter „Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet“ (2011) sowie „Alice im Niemandsland. Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor“ (2012). Ihr Bestseller „Als die Soldaten kamen“ (2015) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde breit besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt.

©Oliver Rehbinder

Die Lesebühne „Dichter ran ans Wort“ am Freitag 2. März, 20.00 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 15, in der Blackbox

© Pierre Jarawan

Die Lesebühne „Dichter ran ans Wort“ vereint poetische Wortklauberei, erlogene Geschichten, lyrische Wahrheiten und erlesenes Liedgut. Zu diesem Zweck empfangen die Autoren Meike Harms (bayerische Meisterin im Poetry Slam 2014) und Markus Berg (Preisträger „Ismaning dichtet“) zwei weitere Poeten und einen musikalischen Gast. Zum Auftakt des neuen Semesters kommen der neue Shooting Star am Münchner Poetry Slam-Himmel, Nuria Glasauer, der Autor, Poetry Slammer und Blogger Mate Tabula und die preisgekrönte Liedermacherin und Autorin Christin Henkel.
Gemeinsam präsentieren sie Texte und Lieder zum Genießen, Schmunzeln, Nachdenken, Schenkelklopfen oder Weinen. Die abwechslungsreiche Literaturshow wirft Poesie vom Bühnenrand direkt ins Publikum. Dichter kommen Sie selten ran ans Wort.

Eine Kooperation von vhs und Gemeindebibliothek.
Gebühr: 6,- €

Mobiler Büchertisch am Montag, 5. März von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Hillebrandhof – Haus der Senioren

Am ersten Montag im Monat findet der Mobile Büchertisch im Hillebrandhof – Haus der Senioren statt. Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr, also genau bevor das Essen serviert wird, steht der kleine Ableger der Bücherei vor dem Verwaltungsbüro für Sie bereit. Dort finden Sie immer variierend ca. 150 Medien (Bücher, CDs, Hörbücher), die Sie mit Ihrem Büchereiausweis zu den gewohnten Fristen entleihen und zurückbringen können.

Senioren-Lesetreff am Dienstag, 6. März 2018 um 10.30 Uhr im Lesecafé der Bibliothek

Na, wie sieht es aus mit Ihren Vorsätzen zum neuen Jahr? Erfüllt, verworfen oder gab es gar keine? Das Jahr ist nun schon gar nicht mehr so jung, und für alle, die 2018 noch etwas ändern wollen, gibt es in unserer Märzrunde Anregungen literarischer Natur. Das Motto diesmal lautete „Einfach mal anders“ mit Texten von Milena Moser, Wilhelm Busch, Joseph v. Westphalen und vielen mehr.

Bilderbuchkino am Dienstag, 6. März 2018,
gezeigt wurde „Munkeln im Dunkeln“ von Daniela Kulot

Juhu! Hermine Hase und Ringo Regenwurm übernachten heute bei Baldo Bär. Denn das ist noch viel schöner als allein daheim. Und zusammen ist es auch nur halb so schlimm, wenn sich einer im Dunkeln ein bisschen gruselt.

Ladies Crime Night „Nur ein Schuss kann sie stoppen“ am Mittwoch 7. März, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 19, Großer Saal

Am 7. März 2018 wurde im Großen Saal des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle wieder literarisch gemordet. Zwölf Autorinnen präsentierten jeweils in sechsminütiger Lesedauer Auszüge aus ihren aktuellen Kriminalromanen. An die 150 Zuhörer verfolgten mit Spannung die einzelnen Redebeiträge und lauschten zwischendurch den Liedern des Jazz-Ensembles der Musikschule Ismaning unter Leitung des Lehrers Karl Lehermann.
Das besondere Veranstaltungsformat der Ladies Crime Night besteht darin, dass nach sechs Minuten ein Schuss fällt und die Redezeit damit sofort endet. Auf diese Weise konnten die 12 Mörderischen Schwestern Kate Frey, Ruth M. Fuchs, Dr. Stefanie Gregg, Ursula Hahnenberg, Anette Hinrichs, Anja Mäderer, Carmen Mayer, Sabrina Moriggl, Nicole Neubauer, Manuela Obermeier, Edith Polkehn und Ingrid Werner mit ganz unterschiedlichen kriminalistischen Texten das Publikum begeistern.
Die musikalischen Beiträge des Jazz-Ensembles, bestehend aus Kristof Hoffmann (Trompete), Luis Staiger (Baritonsaxophon), Claudia Adelwart (E-Bass), Dr. Markus Reuther (Klavier) und Dr. Günther Höhl (Schlagzeug) wurden brillant umgesetzt und fanden wieder sehr großen Anklang.
Alle 12 Autorinnen, die an diesem Abend ihre kriminalistische Energie in Ismaning entluden, sind Mitglieder des Vereins „Die Mörderischen Schwestern e. V.“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, von Frauen geschriebene Kriminalliteratur national und international besser zu verbreiten. Die 4. Ismaninger Ladies Crime Night wird dann im Frühjahr 2020 stattfinden.

Die Mörderischen Schwstern von oben links nach rechts: Ruth M. Fuchs, Edith Polkehn, Ingrid Werner, Christian Mörtel, Carmen Mayer und Kate Frey
unten von links nach rechts: Dr. Stefanie Gregg, Sabrina Moriggl, Ursula Hahnenberg, Manuela Obermeier, Anja Mäderer und Anette Hinrichs
©Ulla Baumgart

Die Musiker: am Klavier Dr. Markus Reuther, am E-Bass Claudia Adelwart, am Schlagzeug Dr. Günther Höhl, an der Trompete Kristof Hoffmann und am Saxophon Luis Staiger.
©Ulla Baumgart

Bilderbuchkino am Donnerstag, 22. März 2018,
gezeigt wurde  „Frohe Ostern, Pauli“ von Brigitte Weninger

Aufregung bei Familie Kaninchen! Im Wald soll ein Hase wohnen, der an Ostern bunte Eier und kleine Geschenke bringt. Pauli und seine Geschwister machen sich auf die Suche, aber der Osterhase ist nirgends zu finden. Doch dann hat Pauli eine wunderbare Idee!

Bilderbuchkino am Dienstag, 3. April 2018,
gezeigt wurde „Hase und Holunderbär – Auf den Spuren des dicken Bumbu“ von Walko

Was ist das? Plötzlich fällt der kleine Hase bei einem Spaziergang über die Hasenheide in ein Loch! Und da ist nicht nur eines, da sind viele Löcher quer durch die große Wiese! „Das sind ja Fußspuren!“, bemerkt der Holunderbär. Zieht etwa das gefürchtete Hasenheidenmonster durch die Gegend? Die Mäuse haben etwas Gefährliches gesehen und die Marder auch. Der kleine Hase und der Holunderbär wissen genau: Sie müssen das Monster suchen! Denn so gefährlich kann kein Wesen sein, dass es den beiden Freunden Angst machen würde! Oder etwa doch …?

Öffnungszeiten während der Osterferien

Während der Osterferien ist die Bibliothek an den gesetzlichen Feiertagen sowie Karsamstag (30. März) geschlossen. An den übrigen Tagen sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Bilderbuchkino am Donnerstag, 19. April 2018,
gezeigt wurde „Ritter Robert und seine Abenteuer“ von Ingrid Uebe

Alles, was Ritter Robert auf seiner Suche nach Abenteuern erlebt, schreibt er in ein Tagebuch. Dabei übertreibt der Ritter maßlos und macht aus jeder noch so kleinen Begebenheit eine kühne Heldentat. Als Robert schließlich das Schloss erreicht, hat er bereits viele gefährlich klingende Abenteuer bestanden, von denen der König zufällig durch die Aufzeichnungen im Tagebuch erfährt …

Vortrag mit Jeanne Turczynski „Tatort Krankenhaus: Wie ein kaputtes System Misshandlungen und Morde an Kranken fördert“ am Dienstag 24. April, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle Mühlenstraße 15, in der Blackbox

©Bernhard Schmid

Jeanne Turczynski
Tatort Krankenhaus
Wie ein kaputtes System Misshandlungen und Morde an Kranken fördert

Tatort Krankenhaus? Das deutsche Gesundheitssystem schneidet im internationalen Vergleich zwar durchaus gut ab, aber es gibt auch Defizite. Nicht zuletzt lasten auf Pflegern und Ärzten ein zunehmender Spardruck und die Zumutungen eines Systems, das immer mehr auch die Ökonomisierung des Krankenhauswesens einfordert. Wenn das medizinische Personal fehlende finanzielle Ressourcen ausgleichen soll oder muss und dabei Krankenhäuser und Pflegeheime immer mehr als gewinnorientierte Unternehmen führen muss, drohen Überlastung und möglicherweise auch Resignation.

Auch Behandlungsfehler werden unter diesen Umständen wahrscheinlicher. Tatsächlich kam es im deutschen Krankenhausalltag sogar zu gewalttätigen Übergriffen bis hin zu tatsächlichen Mordserien. Aufsehenerregend in jüngerer Zeit war der Fall des Krankenpflegers Niels H. Er tötete nachgewiesenermaßen 90 Menschen in den Jahren 2000 bis 2005. Sicher ein krasser Einzelfall, was die Dimension der Taten angeht. Doch handelt es sich bei diesen Taten um absolute Ausnahmefälle? Oder waren diese Vorfälle die unvermeidbare Konsequenz eines desolaten Systems, in dem die Profitinteressen von Klinikbetreibern, Pharmaindustrie und Apparateherstellern die Arbeits-Bedingungen diktieren?
Jeanne Turczynski, Medizin-Expertin des Bayerischen Rundfunks, und Professor Karl H. Beine, Chefarzt am St. Marien-Hospital Hamm und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, sind dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis ihrer auch in Buchform vorliegenden Recherchen: Viel häufiger als bisher vermutet werden Patienten in Kliniken und alte Menschen in Pflegeheimen zu Opfern. Was sich an den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen ändern muss und worauf Krankenhaus-Patienten sowie die Angehörigen von Pflegeheim-Bewohnern achten sollten, erläutert BR-Journalistin Jeanne Turczynski in ihrem Vortrag.

Eine Kooperation von vhs Ismaning und Gemeindebibliothek.
Gebühr: 7,- €, mit Vortragskarte frei

Vortrag mit Prof. Dr. Gerhard Roth „Bildung braucht Persönlichkeit“ am Freitag 27. April, 19.30 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle, Mühlenstraße 19, im Großer Saal

©Marijan Murat

Prof. Gerhard Roth
Bildung braucht Persönlichkeit

Der renommierte Hirnforscher Gerhard Roth befasst sich seit vielen Jahren mit dem Transfer neurowissenschaftlich-psychologischen Wissens in den Unterricht an Schulen. Er sieht bisher die empirischen Erkenntnisse von Psychologie und Neurobiologie zu wenig berücksichtigt oder zu kurzschlüssig übernommen. Dabei gibt es inzwischen ausreichend Grundlagenforschung, die Bildung und Lernen unterstützen können.

Besonders wichtig ist die Einsicht, dass alles Kognitive, alles Wahnehmen, Denken, Interpretieren zutiefst eingebettet ist in emotionale Strukturen. Wer also Lernen verstehen und unterstützen möchte, muss sich mit den emotionalen und motivationalen Voraussetzungen des Lernens befassen. Der Vortrag diskutiert die hier relevanten Fragen:
– Wie lernt der Mensch eigentlich?
– Warum sind Emotionen beim Lernen so wichtig und wie kann ich Begeisterung für einen Stoff wecken?
– Wie kann das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis implantiert werden?
– Welche Rolle spielt die Sprache beim Lernen?
– Warum sind manche Lehrer erfolgreich, andere nicht?
Gerhard Roth ist Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Bekannt wurde er durch seine Publikationen „Das Gehirn und seine Wirklichkeit“, „Fühlen, Denken, Handeln“ und „Aus Sicht des Gehirns“. In der Zeitschrift Cicero (Oktober 2009) wurde Gerhard Roth als der bedeutendste Naturwissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet.

Bücher- und Spielsachen-Flohmarkt am Samstag, 28. April 2018  von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Prof. Gerhard Roth
Bildung braucht Persönlichkeit

Allen Schnäppchenjägern, die immer wieder gerne nach Büchern und Spielsachen suchen, bot sich am Samstag, den 28. April 2018 zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr wieder die Gelegenheit, auf ihre Kosten zu kommen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten ihre Bücher und Spielsachen zum Verkauf anbieten. Auch aussortierte Bücher der Gemeindebibliothek konnten an diesem Tag zu geringen Preisen erworben werden.
Wenn Sie oder Ihre Kinder Bücher und Spielsachen verkaufen möchten, dann kommen Sie am Samstag zur Gemeindebibliothek und versuchen Sie, Ihre Schätze loszuwerden. Da keine Standgebühr verlangt wird, können Sie bzw. Ihre Kinder komplett über Ihre Einnahmen verfügen. Der Flohmarkt findet draußen vor der Gemeindebibliothek statt. Bitte bringen Sie Tische oder Decken mit. Bei Regen entfällt die Veranstaltung.